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DRK-Ortsverein Hohenlimburg e.V.
Jahnstr. 17
58119 Hagen 
Tel  (02334) 92 46 61
Fax (02334) 92 46 63

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Auch Helfer brauchen manchmal Hilfe

Es gibt Grenzsituationen. Situationen, in denen auch erfahrene Helfer Probleme haben, mit Erlebtem zurechtzukommen. Das empfundene Leid anderer Menschen zu verarbeiten, überfordert manchmal die eigenen Kräfte. Ein geschultes Team des DRK‘s steht für Helfer, die Probleme mit dem Verarbeiten ihrer Einsätze haben, zur Verfügung. Während des Einsatzes ist der Einsatzleiter Ansprechpartner, er kann die nötige weitere Hilfe umgehend vermitteln. Helfer, die sich nach einem abgeschlossenen Einsatz um Hilfe bemühen möchten, können jederzeit ihre Rotkreuzleitung ansprechen, die sich sofort um alles Nötige kümmern wird. Doch nicht jeder Helfer will sofort den Weg zu diesem geschulten Team des DRK’s einschlagen.

Für alle Betroffenen, die dies nicht möchten, die aber dennoch Hilfe außerhalb ihrer Familie oder des Freundeskreises suchen, die vielleicht auch Sorge haben, dass ansonsten „jemand etwas von dem Problem mitbekommt“, gibt es eine Anlaufstelle, die oftmals zu Unrecht schon fast verpönt wird, wenn man ihren Namen nennt.

„Was soll ich denn da? Da rufen doch nur Suchtkranke oder Suizidgefährdete an!“ - hört man oft.
Aber das stimmt nicht! Jahr für Jahr nimmt die Telefonseelsorge - die man übrigens nicht nur telefonisch, sondern auch per Chat oder per E-Mail erreichen kann - ca. 2 Millionen Anrufe entgegen. Dies können unmöglich alles Suchtkranke oder Suizidgefährdete sein!

Es sind vielmehr Menschen wie Du und ich, deren Sorgen schwer wiegen und sich nicht nach Tages- oder Öffnungszeiten richten. Da ist es gut, wenn auch mitten in der Nacht jemand ein offenes Ohr hat.

Niemand, der anruft, wird nach seinem Namen gefragt, der Anruf ist völlig anonym. Es wird keine Rufnummer im Display eingeblendet, es gibt keinen verräterischen Einzelverbindungsnachweis, denn der Anruf ist gebührenfrei und wird nicht aufgeführt und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge unterliegen der Schweigepflicht.

Um dort über seine Probleme zu sprechen, kann man ganz einfach zum Telefonhörer greifen. Wer dieses persönliche Gespräch nicht möchte, kann auch eine E-Mail schreiben. In diesem Fall legt man anonym einen Account an, ohne seine E-Mail-Adresse anzugeben. Die gesamte Kommunikation geschieht in einer webbasierten Mail und wird automatisch verschlüsselt. Man bekommt eine persönliche Antwort innerhalb von drei Tagen. An Wochenenden oder bei technischen Problemen kann sich dieser Zeitraum auch einmal verlängern. Die Antwort auf die Anfrage erhält man direkt von der Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter, der/dem die Anfrage zugeordnet wird und die/der auch gegebenenfalls nachfolgende Mails beantwortet.

Als weitere Möglichkeit bietet sich der Chat an. Auf der Startseite der Homepage der Telefonseelsorge sind die Termine des Tages zu finden. Die Dreitagesübersicht findet man unter „Übersicht Beratungstermine“. Ein Tipp: Eine weitere Möglichkeit, einen spontanen Termin zu bekommen, besteht, wenn man etwa zehn bis fünfzehn Minuten nach Beginn belegter Termine noch einmal auf der Seite nachsieht. Manchmal werden diese Termine wieder frei und man kann den Chat betreten.

Erreichbarkeit rund um die Uhr - die TelefonSeelsorge-Stellen sind Tag und Nacht erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen, bundesweit und es ist völlig egal, ob man Jung oder Alt ist und welcher Konfession man angehört.

Die Rufnummern:

• 0800/111 0 111

• 0800/111 0 222

Die Webseite: www.telefonseelsorge.de

(An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Telefonseelsorge, dass wir ihr Angebot hier aufnehmen dürfen!)